Wissenswertes

Woher stammt der Spargel?

Ursprünglich stammt Spargel vermutlich aus Vorderasien und verbreitete sich von dort zunächst nach Süd-, Mittel- und Osteuropa aus. Schon Ägypter, Griechen und Römer kannten den Spargel als Gemüse und Heilpflanze.

Was macht den Spargel so gesund?

Spargel ist reich an Vitamin C, das gut fürs Immunsystem ist, enthält die fürs Nervensystem wichtigen B-Vitamine und viele Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalzium. Darüber hinaus enthält er Asparaginsäure, die die Nierenfunktion anregt und entwässernd wirkt. Da Spargel zu über 90 Prozent aus Wasser besteht, ist er sehr kalorienarm und kann ohne Reue verzehrt werden.

Wie bewahre ich Spargel richtig auf?

Natürlich schmeckt Spargel frisch am besten. Müssen frische Spargelstangen aber übers Wochenende für das Sonntagsessen aufbewahrt werden, empfiehlt es sich die Stangen ungeschält in ein feuchtes Tuch zu wickeln und sie im Gemüsefach des Kühlschrankes aufzubewahren.

Warum sind manche Spargelstangen violett?

Im Gegensatz zu weißem Spargel, der gestochen wird, sobald sich die Erdoberfläche nur leicht hebt, wird violetter Spargel gestochen, wenn die Spargelspitzen schon etwas aus den Erddämmen ragen. Da nun Sonnenlicht auf die Spitzen treffen kann, wird der Farbstoff Anthocyan gebildet, der ihnen ihre violette Färbung verleiht. Aufgrund dieses Farbstoffes schmeckt violetter Spargel etwas kräftiger als weißer Spargel und enthält mehr Vitamin C und Betacarotin.

Wie wächst grüner Spargel?

Grüner Spargel wird ganz ohne Spargeldämme angebaut und wächst die gesamte Zeit über der Erdoberfläche. Unter der Einwirkung von Sonnenlicht wird Chlorophyll gebildet, das die gesamte Stange grün färbt. Grüner Spargel schmeckt herzhafter als weißer und violetter Spargel und enthält mehr Vitamin C und Betacarotin.